Wir haben es geschafft!

 

 

Ich glaube manchmal immer noch das es ein Traum ist, so viele Kilometer, so viele Erlebnisse! Und endlich sind wir in Santiago angekommen!

Sofort war alles vergessen: Die Müdigkeit, die Blasen an unseren Füssen, das Geschnarche in den Herbergen…

Das einzige was jetzt zählt ist die Freude, angekommen zu sein, die Begleitung der vielen Freunde, unsere treuen Kollegen auf 4 Pfoten, die unsere Herzen erobert haben, unsere Freudentränen, die Worte von Vater Francisco, und die Erinnerung an die unzähligen Momente zusammen.

Wir danken diesem Erlebnis, und wir verabschieden uns mit dem Herzen voller Emotionen, und etwas mehr Bescheidenheit, Dank dem Camino , der uns gezeigt hat, dass wir unser Ziel alleine nie erreicht hätten.

Ein grosses Danke an alle Tierfreunde und Tierschutzorganisationen die uns an diesem Tag begleitet haben.Eure Anwesenheit war das wichtigste für den Camino.Wir sehen uns in Estepona am 10-11-12 Oktober!!!!!

Danke an alle Teilnehmer, ohne Euch hätten wir es nie so weit geschafft.

Danke an die Franciscaner und insbesondere an Vater Francisco, für seine Worte, die unsere Herzen bewegt haben. 

Vielen Dank an Patrick unseren Wanderführer, der sich “niemals verirrt”, und an Dietmar “Didi”, für uns war seine Didi Bar der Mittelpunkt unseres Universums.

Zuletzt, geht mein besonderer Dank an Fabian und Johannes, die “Film Crew”, für ihren Idealismus und  ihre Unterstützung.Wir warten schon gespannt auf die DVD!!.

Das wichtige ist , dass der Camino nicht hier aufhört, wir werden weiter kämpfen um etwas zu erreichen.

 Herzlichst Eure

Johanna

 

02.05.2009 Puente Ulla - Santiago de Compostela

01.05.2009 Silleda - Puente Ulla

Ankunft in Santiago de Compostela am 2. Mai

banner_santiago.jpg Wir möchten, dass die Ankunft der Pilgerhunde, unserer kleinen Helden, die den gesamten Jakobsweg von Estepona an gelaufen sind, zu einem denkwürdigen Ereignis wird, zu etwas, dass wirklich Dinge in Bewegung setzt.

Deswegen möchten wir Euch alle einladen, die letzten Schritte unseres Marsches für die Rechte der Tiere mit uns zusammen zu gehen. Wir starten am 2.Mai um 10.00 Uhr von der Albergue de Peregrinos in Puente Ella in Richtung Santiago.

Zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr machen wir Lunchpause bei der Ermita Santa Lucia, zwischen Vixoi und Piñeiro (von Susana 3km auf der N525 in Richtung Santiago).
Der nächste Treffpunkt wird an der Colegiata de Santa María del Sar um 15.45 Uhr sein, von wo aus wir gemeinsam nach Santiago hinein marschieren werden.
Wir gehen dann zur Kirche von San Francisco, wo um 17.00 Uhr eine Messe mit Segnung der Tiere gehalten werden wird.

30.04.09 Castro Dozón - Silleda

Karens Blog

Es tut uns leid, aber dieser Artikel ist nicht auf deutsch verfügbar

El Camino en la TV Basca

29.04.2009 Cea nach Castro Dozón

28.04.2009 Ourense nach Cea

Heute steht uns ein steiler Anstieg bevor. Trotz Muskelkater und Blasen an den Füßen haben wir auch diesen gut bewältigt. Wir können uns kaum mehr bewegen bzw. auf den Beinen halten, brachten es aber noch zustande ein leckeres Abendessen zu zaubern.

In Cea wurden wir vom Bürgermeister und der Verbandsbürgermeisterin empfangen und jeder von uns  bekam als Gastgeschenk ein Laib Brot geschenkt (Spezialität von Cea), welches wir gut für unser Abendessen und das morgendliche englische Frühstück (von Jacky zubereitet) gebrauchen können. Obwohl wir erst seit Samstag dabei sind, fühlen wir uns gut in die „alte Gruppe”  aufgenommen und die Hunde sind uns schon sehr ans Herz gewachsen. Die Sprachbarrieren lösen sich langsam auf und es herrscht ein lustiges Kauderwelsch aus Spanisch, Englisch und Deutsch (Muskelkater = Musclecat).

Gruß an alle Westerwälder

Beate und Ellen

27.04.2009 Xunqueira - Orense

Eigentlich nur 19 Kilometer, aber wir machen einen kleinen unabsichtlichen Schlenker durch den tiefsten und schönsten Hohlweg den wir je gesehen haben. Der erste Teil der Strecke ist wunderschön, durch verwunschene Wälder mit großen Steinwällen und alten Dörfern mit den typisch galizischen Hòrreos (Getreidespeicher auf Steinstelzen) der zweite Teil geht leider durch ein unschönes Industriegebiet. Die Herberge in Ourense ist ein ehemaliges Kloster , modernisiert, mit massenhaft heißem Wasser und genügend Klopapier - purer Luxus -. In Ourense wurden wir von einem großen Komitee begrüßt: Fernsehen, Bürgermeister, Presse, Gemeindeabgeordnete und  zwei Frauen die das hiesige Tierheim betreuen.

Dieses Tierheim besuchten wir dann am Nachmittag. Es ist kaum zu glauben das dort über 800 Hunde leben. Wir waren alle sehr beindruckt und bewegt. In mehreren  großen Gehegen waren jeweils über hundert große Hunde untergebracht. Die beiden Frauen geben 24 Std. am Tag  ihr Bestes, dennoch ist  die  Situation frustrierend  und in den meisten Fällen aussichtslos. Das ganze Projekt wird komplett von der Stadt getragen , was für Spanien einzigartig ist.

Nach diesem Besuch stinken wir alle extrem nach Hund, besonders Ellen, die sich in dem Gehege hinkniete und prompt von einem Rüde angepinkelt wurde  ;).